Schufa Eintrag
Schufa Eintrag
Wann gibt es einen Schufa Eintrag?
Einen Schufa Eintrag bekommt man sobald man einen Kredit abschließt, ein Konto eröffnet, etwas auf Raten kauft oder einen Telefonvertrag unterschreibt. Diese Einträge bleiben mindestens bis zur Tilgung oder Kündigung der genannten Leistungen bestehen.
Allerdings sind diese Einträge keine negativen Schufa Einträge, welche erst dazu führen, dass eine Leistung nicht mehr bewilligt wird. Diesen negativen Schufa Eintrag gibt es erst, wenn eine Tilgung nicht mehr rechtzeitig geleistet wird oder eine Rate gar nicht mehr bezahlt wird. Wird zum Beispiel Ihr Handyvertrag gesperrt, führt dies nach einer gewissen Zeit (keine Begleichung der Rechnungsschuld binnen 3 Monaten) zu einem negativen Schufa Eintrag.
Welche Daten speichert die Schufa bei meinem Schufa Eintrag?
Als erstes speichert die Schufa natürlich alle personenbezogenen Daten. Dies umfasst neben Namen, Vornamen und Anschrift auch die sogenannte Vorschrift und das Geburtsdatum.
Selbst wenn Sie sich im Ausland befinden sollten, werden Ihre Daten erfasst und gespeichert. Die Ermittlung erfolgt dabei über den Vertragspartner der Schufa, bei welchem Sie Ihre Daten hinterlassen haben. Dazu werden die Daten über Ihre Konten, Bankdaten, Bürgschaften, Kredite, Mobilfunkverträge, Leasingverträge und Ratenzahlungsgeschäfte gespeichert. Alle Daten die mit diesen Verträgen zusammenhängen, werden ebenfalls in Ihrem Schufa Eintrag gespeichert. So zum Beispiel die Laufzeiten oder die Ratenhöhe. Dazu werden alle Ungereimtheiten gespeichert. Wurde zum Beispiel eine Rate einmal nicht bezahlt oder ein Kredit oder Vertrag vorzeitig gekündigt.
Ob eine Kreditkarte von der Bank eingezogen wurde oder ein Bankkonto von Seiten der Bank gekündigt wurde, wird ebenfalls in Ihrem Schufa Eintrag vermerkt. Daten die mit Vollstreckungsmaßnahmen und/oder Insolvenzverfahren zu tun haben, werden ebenfalls bei der Schufa gespeichert und für die Vertragspartner abrufbar hinterlegt.